Als Vorbild diente der Reliquienschrein des heiligen Candide, der im Blumenstein-Museum in Solothurn (Schweiz) aufbewahrt wird. Der Heilige Candidus liegt in einem gläsernen Sarg auf kunstvoll bestickten Kissen. Der Sarg hat einen charakteristischen goldenen Heiligenschein, der aus Metallstrahlen besteht. Auf seinem Kopf befindet sich ein Kranz aus grünen Blättern, und kleine Blumen bedecken seinen Körper.
Bei meiner Arbeit wollte ich kräftige Farben und das Motiv der Natur kombinieren. Bei den anderen Exponaten sind die Kronen (Lorbeerkränze) eher gold- oder silberfarben. Hier ist die Krone rot. Der Schädel befindet sich in einer Pyramide, die mit dunkelgrünen Blättern bedeckt ist. Die Pyramide - ein Symbol für die Ewigkeit - verweist zusammen mit dem Schädel, einem Symbol für die Unbeständigkeit des Lebens, auf die Verbindung des Menschen mit dem Himmel und dem Leben nach dem Tod.
Gips, Kunststoff, Metallfäden, Glasschmucksteine, Samt, Drähte, Perlen