In der Mitte des Reliquienschreins befindet sich ein verziertes Bild des Heiligen, unter dem seine Reliquie in einer Gazeabdeckung mit dem Namen des Heiligen aufbewahrt wird. Der Buchstabe M am Ende des Etiketts steht für „MARTYR“, was als „Märtyrer“ verstanden werden kann. In diesem Fall handelt es sich um Tierknochen, die nur den echten Reliquien ähneln sollen.
Die Symbolik der nachgeahmten böhmischen Granate, blauen Steine und Blätter ist genauso gewählt wie bei den vorherigen Exponaten. Solche hängenden Bildreliquiare waren in der Barockzeit sehr beliebt und sind auch außerhalb von Sakralbauten (Burgen, Schlössern) zu finden.
Geschliffene Schmucksteine, Draht, Metallfäden, Metallfolien, Perlen, Perlen, Samt, geschnitzter vergoldeter Rahmen, Tierknochen, Gaze, Papier