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MEMENTO MORI

Seit dem Mittelalter weckt diese Redewendung das Bewusstsein für Sterblichkeit und Vergänglichkeit. In der Barockzeit wurde dem Memento große Bedeutung beigemessen, um ein vorbildliches, frommes Leben zu führen. Es wird mit den Symbolen der Sanduhr, des Schädels oder des Skeletts in Verbindung gebracht.

Das Exponat stellt einen Totenkopf auf einem verzierten Trauerband aus Samt dar, das wir von Trauerkränzen oder Sargdecken kennen. In der Mitte des Werks befindet sich ein Totenkopf mit einer Kupferkrone, die teilweise von schwarzem Tüll bedeckt ist. Ein sehr dekoratives Element ist die Drahtfranse, die das Aussehen des Trauerbandes als Symbol für das Ende des Lebens aufwertet.

00 | Memento Mori

Material

Geschliffene Schmucksteine, Drähte, Metallfäden, Metallfolien, Perlen, Samt, geschnitzter vergoldeter Rahmen, vergoldete Holzbuchstaben

Anzahl der Glassteine
24 Stück
Anzahl der Metallfäden
0,9 km
Zeitbedarf
160 Stunden